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Glossar

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A-Netz

1958 wurde das erste Mobilfunknetz in Deutschland in Betrieb genommen, das sogenannte A-Netz. 1977 wurde es allerdings wieder eingestellt.

AAC

Advanced Audio Coding
Ist eine Weiterentwicklung des MP3 Formats, bei dem die Klangqualität noch besser ist. Es wird mittlerweile auf vielen Handys verwendet.

Airtime

Airtime beschreibt die gesamte Zeit, in der der Handynutzer telefoniert

Aktive Halterung

Die aktive Halterung ist eine Handyhalterung, die sich im Auto anbringen lässt, mit der das Handy durchgehend mit Strom vom Auto versorgt wird

Aktivmatrix

Ein Display hat entweder eine Aktivmatrix oder eine Passivmatrix. Die Aktivmatrix ermöglicht einen wesentlich schnellern Bildaufbau als die Passivmatrix. Das ist zum Beispiel bei Kamerahandys oder bei Spielen wichtig.

Akkuladesteuerung

Die Akkuladesteuerung sorgt dafür, dass die Handy Akkus möglichst optimal wieder aufgeladen werden. Das garantiert wiederum maximale Leistungsfähigkeit und lange Lebensdauer.

Always-On-Betrieb

Den Always-On(line)-Betrieb gibt es beispielsweise in GPRS-Netzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verbindungen besteht diese permanent, das heißt der Nutzer bleibt ständig online. Diese Dienste werden dann nicht mehr nach Zeit abgerechnet sondern meist nach Übertragungsvolumen.

AMPS

Advanced Mobile Phone Service
AMPS ist ein analoger Mobilfunkstandard der in den 70er Jahren in den USA entwickelt wurde. Das System wurde zum digitalen D-AMPS weiterentwickelt

Anklopfen

Wenn der Handynutzer telefoniert und ein 2. Teilnehmer anruft, wird dieses durch einen Klopfton signalisiert. Es besteht dann die Möglichkeit den 2. Anruf anzunehmen oder abzulehnen.

Anrufsperre

Mit der Anrufsperre kann man Rufnummern festlegen, zu denen keine Verbindung möglich sein soll.

Anrufer-Gruppe

Hiermit wird ein Anruf von einer bestimmten Person oder einer Gruppe mit einem bestimmten Klingelton und Symbol signalisiert.

Anykey-Funktion

Mit dieser Funktion kann man den Anruf mit jeder beliebigen Taste annehmen

AOC

Advice of Charge
Mit AOC werden die laufenden Gesprächskosten übermittelt

Authority Center

Das AuC überprüft die Zugangsberechtigung eines Kunden in einem bestimmten Netz. Dabei vergleicht es einen auf der SIM-Karte abgelegten geheimen Schlüssel mit seiner Datenbank.

B-Netz

Das B-Netz war nach dem A-Netz das zweite deutsche Mobilfunknetz. Es war von 1972-1994 in Betrieb.

Basisdienst

Unter dem Basisdienst versteht man die Herstellung der Gesprächsverbindungen durch den Netzbetreiber. Alle zusätzlichen Leistungen werden als Mehrwertdienste bezeichnet.

Baud

Baud ist eine Messeinheit, die angibt wie viele Zeichen pro Sekunde übertragen werden

Bit

Binary Digit
Das ist die kleinste Dateneinheit die es für den Computer bzw. für das Handy gibt.

Bluetooth

Bluetooth ist ein Funkverbindungs-Standard zur drahtlosen Übertragung von Daten zwischen elektronischen Geräten. Der Abstand der Geräte kann bis zu 10 Meter betragen und im Gegensatz zu Infrarot muss kein "Sichtkontakt" bestehen.

Booster

Heißt übersetzt Verstärker. Dieser kann die Sendeleistung eines Handys erhöhen.

Browser

Der Browser ist genau wie auf dem PC ein Programm mit dem man ins Internet gehen kann

BSC

Base Station Controller
Die Basiskontrolle verwaltet mehrere Basisstationen

BSS

Basis Station System
Der Begriff BSS (zu deutsch Basisstationssystem) ist die Basisstationskontrolle zusammen mit den von ihr verwalteten Basisstationen

BTS

Base Transceiver Station
Auf Deutsch: Basisstation. Die Basisstation kann sowohl senden als auch empfangen. Außerdem hat sie Antennen, um eine Funkzelle zu versorgen

Bundles

Bundles sind Handyangebote die "gebündelt" sind. Ein Handyvertrag wird zum Beispiel zusammen mit einer Playstation oder einer Digitalkamera verkauft

C-Netz

Das C-Netz ist das 3. deutsche Mobilfunknetz. Es war von 1985 – 2001 in Betrieb

Carkit

Mit dem Carkit ist das Telefonieren im Auto gestattet. Es ist ein Einbausatz für Autos, der normalerweise aus einer Halterung für das Handy, einer Verbindung zur Außenantenne und einer Freisprecheinrichtung besteht

Call-Through

Bedeutet Durchwahl. Das ermöglicht dem Mobilfunkteilnehmer auch beim Handy sogenannte Billigvorwahlen anzuwählen. Mit diesen Vorwahlen kann man günstiger telefonieren

Call-Back

Das Call-Back Verfahren ermöglicht es günstiger zu telefonieren. Das Verfahren funktioniert, indem man eine spezielle Rufnummer anruft, gleich wieder auflegt und wartet, bis der Telefoncomputer zurückruft. Mit dieser Leitung kann man dann seine Zielnummer wählen

Callya

Callya ist der Name der Prepaid-Karte von Vodafone / D2

CDMA

Code Division Multiple Access
Ist eine Übertragungtechnologie, bei der alle Teilnehmer den selben Frequenzbereich verwenden. Durch die Kodierung der Signale wird gewährleistet, dass nur die für ihn bestimmten Daten vom Teilnehmer herausgefiltert werden

Cell Broadcast

Das sind von einem Dienstleister versendete Kurzmitteilungen mit Infos zu bestimmten Themen. Diese Nachrichten gehen an alle Personen einer Gruppe. Besonders oft wird Cell Broadcast von Informations- und Nachrichtendiensten sowie von Netzbetreibern für technische Informationen genutzt

Chat-Funktion

Mit dieser Funktion ist es den Teilnehmern möglich sich mit dem Handy wie in einem Chat zu unterhalten. Zur Übertragung werden SMS benutzt

CIF

Common Intermediate Formate
Ist eine Aufllösung mit der Kameras auf dem Handy Bilder machen. Sie beträgt 288x352 Pixel (Bildpunkte) und ist hauptsächlich zur Betrachtung der Bilder auf dem Handy gedacht

CLIP

Calling Line Identification Presentation
Durch CLIP kann in Telefonnetzen die Nummer des Anrufers mit übertragen werden, sodass der Angerufene bereits vor dem Abheben sieht wer anruft

CLIR

Caling Line Identification Restriction
Dadurch wird verhindert, dass die eigene Rufnummer mitgesendet wird. Der angerufene Teilnehmer kann dann nicht vorher sehen, wer anruft

CSTN

Color Super Twist Nematic
Sind Displays die eine Passivmatrix haben (der Bildaufbau braucht länger, die Displays verbrauchen aber auch weniger Strom)

Datenschnittstelle

Gibt es in den Variationen Bluetooth, Infrarot, USB- und serielle Schnittstelle. Alle dienen dazu, dass Handy mit einem anderen Gerät oder einem zweiten Handy zu verbinden und z.B. Daten auszutauschen

DECT

"Digital Enchanced Cordless Communications"-System
Das "Digital Enchanced Cordless Communications"-System ist ein Standard für mobile, digitale Telefonnetze und das für Festnetzanschlüsse. Die Reichweite der Basisstation, die die Signale an die einzelnen Telefone sendet, kann bis zu 300 Meter entfernt sein. Eine stärkere Sendeleistung ist gesetzlich verboten

Discounter-Tarife

Sind Tarife von Handydiscountern, welche die Gesprächs- und Verbindungspreise so niedrig wie möglich halten und dafür bei Service-Leistungen und ähnlichem einsparen

Display

Handybildschirm

DMB

Digital mobil broadcasting
Ermöglicht die Übertragung von z.B. TV auf mobile Gerät wie Handys oder PDAs

Dual Band

Handys mit Dual Band Technologie haben die Fähigkeit, auf zwei unterschiedlichen Frequenzen zu senden und zu empfangen (900 und 1800 Mhz)

Dual Rate

Ist ein System, dass es mehreren Nutzen erlaubt auf derselben Frequenz zu telefonieren, ohne das diese überlastet wird

Duplex-Verfahren

Dieses Verfahren ermöglicht es dem Benutzer gleichzeitig Daten zu empfangen und zu versenden

E-Netz

Das E-Netz ist das 3. digitale Mobilfunknetz in Deutschland und seit 1994 in Betrieb

Edge

Enhanced Data for GSM Evolution
"gesteigerte Datenrate für die Weiterentwicklung von GSM-Netzen" ist eine Technik, mit der sich in den Netzen durch verbesserte Übertragungsverfahren und die Bündelung von bis zu acht Kanälen höhere Datenraten erzeugen lassen

EFR

Enhanced Full Rate
Mit dieser Technik kann die Sprachqualität erheblich verbessert werden. EFR muss aber sowohl vom Mobilfunknetz als auch vom Endgerät unterstützt werden

Einzelverbindungsnachweis

Bei dieser Abrechnung wird dem Mobilfunkteilnehmer genau aufgelistet wann er wie lange und mit welchem Teilnehmer telefoniert hat

Elektronische Akkuladesteuerung

Die Akkuladesteuerung sorgt dafür, dass die Handy Akkus möglichst optimal wieder aufgeladen werden. Das garantiert wiederum maximale Leistungsfähigkeit und lange Lebensdauer

EMS

Enhanced Message System
Ist eine Erweiterung zu SMS. Hier kann man nicht nur Text schreiben, sondern auch zum Beispiel Fotos oder Musikstücke verschicken

EPOC

EPOC ist ein Betriebssystem für mobile Geräte

FDMA

Frequency Division Multiple Access
Daten werden in mehreren Frequenzbändern gleichzeitig übertragen, da die Bandbreite eines Kanals in viele kleine Frequenzbänder aufgeteilt wird. Dadurch entsteht eine bessere Nutzung bzw. eine Erhöhung der Bandbreite

Feldstärke-Anzeige

Dieser Begriff beschreibt die Netz-Stärke des gewählten Netzes an einem bestimmten Ort. Sie wird im Display angezeigt. Wenn die Netz-Stärke schwach ist verbraucht das Handy beim Senden und Telefonieren mehr Energie

Flash-SMS

Werden direkt nach Empfang auf dem Display angezeigt

Flexibel

Wenn ein Speicher eines Handys flexibel ist, bedeutet das, dass der Speicher Adressbuch, Fotos, Klingeltöne etc. beinhaltet. Wenn man Fotos löscht wird der Platz wieder frei für z.B. Klingeltöne oder anderes

FR

Full Rate
Dies ist das Standard-Programm für die Datenübertragung. Es können Daten mit 13.000 Bits pro Sekunde übermittelt werden

Freisprecher

Ermöglicht freihändiges Telefonieren. Außerdem können mehrere Personen gleichzeitig "mittelefonieren"

Frequency-Hopping

Frequenz-Springen
Daten werden über mehrere Frequenzen verteilt gesendet. Die Datenübertragung wird dadurch stabiler

Funkzelle

Beschreibt den kleinstmöglichen Funkbereich. Abhängig von der Größe wird zwischen Mikro- und Makro-Funkzellen unterschieden

GPRS

General Packet Radio Service
GPRS ist eine Datenübertragungstechnik die auf dem Internet-Protokoll basiert. GPRS ist schneller als andere Übertraguingstechniken, da bei GPRS die Daten in kleine Pakete zerlegt werden und dann auf verschiedenen Kanälen geschickt werden

GPS

Global Positioning System
Ist ein Netz aus Satelliten die vom amerikanischen Militär betrieben wird. Durch diese Satelliten lassen sich Standpunkte auf der Erde um Meter genau bestimmen. GPS wird zum Beispiel bei Navigationssystemen verwendet

GSM

Global System for Mobil Communication
Ist ein Übertragungsstandard für Mobilfunknetze. GSM wird europaweit genutzt, in Deutschland zum Beispiel von T-Mobile, Vodafone D2, E-Plus und O2

Half-Rate

Bezeichnet die halbe Bitrate bei der Übertragung. Dadurch wird die Sprachqualität allerdings merklich schlechter

Hand-Over

Ein mobiles Gerät wechselt von einer Basisstation zu einer anderen, die Verbindung bleibt dabei bestehen

HLR

Home Location Register
Heißt soviel wie zentrale Datenbank eines Mobilfunknetzes. Diese Datenbank enthält alle wichtigen Infos über die Kunden eines Betreibers

HMSD

Anfängliche Bezeichnung von HSCSD, gleiche Technik

Homezone

Festnetztarif im Mobilfunknetz von O2. In der selbst festgelegten Homezone können die Kunden dann zum Festnetztarif telefonieren

HSCSD

High Speed Circuit Switched Data
Es können bis zu 57,6 Kilobit pro Sekunde übertragen werden, da mehrere Funk-Kanäle gebündelt werden

HSDPA

High Speed Downlink Packet Access
Hiermit kann man fünfmal so schnell im Internet surfen oder Daten herunterladen als mit UMTS

i-mode

Ist ein mobiler Datendienst aus Japan. I-Mode bietet zum Beispiel Internetseiten an und wurde in Deutschland von E-Plus angeboten

IMEI

International Mobile Equipment Identification
Die IMEI Nummer ist eine 15-stellige Nummer die auf dem Handy eingespeichert ist. Sie ist ähnlich einer Seriennummer, durch diese Nummer kann ein Handy zum Beispiel bei einem Diebstahl identifiziert werden

IMSI

International Mobile Subscriber Identity<7i>
Die IMSI dient der weltweiten eindeutigen Identifikation von Teilnehmern von Telekommunikationsnetzen und ist für Mobilfunknetze auf der SIM-Karte gespeichert. Sie setzt sich zusammen aus der Länderkennung MCC (3 Ziffern), der Netzkennung MNC (2 Ziffern) und der Benutzerkennung MSIN (bis zu 10 Ziffern)

Infrarot

Über Infrarot können über kurze Distanzen Daten zwischen zwei Geräten ausgetauscht werden. Dafür muss eine "Sichtverbindung" bestehen. Für das menschliche Auge ist das Infrarot-Licht nicht wahrnehmbar

Instant Messaging

Mit Instant Messaging kann man Nachrichten von einem Handy zum anderen geschickt werden. Beide Handys müssen dazu Instant Messaging-fähig sein. Instant Messaging ist schneller als SMS und teilweise auch günstiger

Java

Eine sogenannte plattformunabhängige Programmiersprache, die von Sun Microsystems entwickelt wird. Wenn ein Handy Java-fähig ist, kann man jederzeit neue Spiele und Programme abspeichern

Kapazitäts-Anzeige

Zeigt den Ladezustand des Handys an

Kurzwahl

Anrufen ohne die Rufnummer einzutippen. Man kann bestimmte Rufnummern unter einer Kurzwahltaste speichern. Wenn man diese Taste drückt wird direkt angerufen, man erspart sich das Suchen im Telefonbuch

Konferenzgespräch

Möglichkeit mit mehreren Gesprächspartnern zu telefonieren. Während eines Telefonats kann ein weiterer Teilnehmer dazu geschaltet werden

Lithium-Ionen-Akku

Ist eine Art von Akku, der nicht anfällig für den Memory Effekt ist, also beliebig oft geladen werden kann, ohne an Kapazität zu verlieren

Location Based Services

Standortbezogene Dienste bestimmen mittels einer Basisstation die ungefähre Position eines Handys, das diese Dienste in Anspruch nehmen will. Angeboten werden auf diese Art und Weise zum Beispiel Restaurant-Guides oder Routenplaner

Makeln

Während eines Telefonats ein weiteres Gespräch annehmen, gleichzeitig beide Verbindungen halten und zwischen beiden hin und her schalten

MCC

Mobile Country Code
Ein dreistelliger Code zur Identifikation des Heimatlandes

Mehrwertdienst

Alle Zusatzleistungen eines Anbieters

Memory Effect

Beschreibt eine abnehmende Aufnahmekapazität des Akkus. Werden Nickel-Cadmium- und Nickel-Metallhydrid-Akkus nicht vollständig entleert, „erinnert“ sich der Akku an den letzten Ladezustand und kann nur noch bis zu diesem Punkt aufgeladen werden

MMC

Multi Media Card
Eine Art von Speicherkarte

MMS

Multimedia Messaging Service
Muss vom Sender und Empfänger unterstützt werden. Gibt die Möglichkeit nicht nur Text, sondern auch Bilder und Töne zu verschicken

MNC

Mobile Network Code
Ein zweistelliger Code zur Identifikation des Heimatnetzes

MNP

Mobile Number Portability
Wenn man das Mobilfunknetz wechselt, kann man die alte Rufnummer mitnehmen, alles bleibt so bestehen wie es war

Monochrom

Ist das Display eines Handys monochrom, kann es die Anzeige nur in schwarz/weiß darstellen

MSC

Mobile Switching Center
Beschreibt die Vermittlungsstelle eines Anbieters. Diese stellt Verbindungen her oder beendet sie und führt das Hand-Over durch

MSIN

Mobile Subscriber Identification Number
Ein zehnstelliger Code zur Identifikation der Teilnehmer in einem Mobilfunknetz

Net-Lock

Handys die Net-Lock haben, sind an ein bestimmtes Netz gebunden

Netzabdeckung

Die Netzabdeckung gibt an, wie weit das Mobilfunknetz ausgebreitet und wie wo es verfügbar ist

Netzbetreiber

In Deutschland sind T-Mobile, O2, Vodafone und E-Plus die Netzbetreiber

Nickel-Cadmium-Akku

Eine alte Akkuart, die kaum noch Verwendung findet. Dieser Akku kann weniger speichern als der Nickel-Metallhydrid-Akku

Nickel-Metallhydrid-Akku

Dieser Akku verfügt über eine höhere Lebensdauer und speichert bei gleicher Größe ca. doppelt so viel Energie wie ein Nickel-Cadmium-Akku

Organizer

Im Handy ist der Organizer ein Programm beispielsweise für Termine, Wecker oder Notizen

Outlook Synchronisation

Mit der Outlook Synchronisation lassen sich Daten vom PC-Programm Outlook, wie Termine oder E-Mails auf das Handy übertragen

Palm-OS

Das ist ein Betriebssystem, was auch für Handys eingesetzt wird

Passive Halterung

Die passive Halterung ist eine Handyhalterung für das Auto bei der der Akku, im Gegensatz zur Aktiven Halterung, nicht aufgeladen wird

Passivmatrix

Ein Display mit einer Passivmatrix verbraucht weniger Strom als ein Display mit einer Aktivmatrix. Dafür dauert der Bildaufbau aber auch länger

Paybox

Paybox ist ein Zahlungssystem bei dem man Überweisungen und Abbuchungen mit der Handyrechnung bezahlen kann

PDA

Personal Digital Assistent
Ist ein kleiner Computer. Er ist ungefähr so groß wie eine Hand und wird hauptsächlich zum speichern und schreiben von Terminen und Notizen verwendet

PIM

Personal Information Manager
Ist eine Software für das Handy oder den Computer die in erste Linie hilft Termine zu organisieren, Adressen oder Notizen zu speichern

PIN

Personal Identification Number
Die PIN schützt das Handy vor unberechtigtem Gebrauch. Die PIN muss man beim Einschalten des Handys eingeben um Zugriff auf das Handy zu haben. Der Notruf ist auch ohne Eingabe der PIN zu erreichen. Wird die PIN 3 mal falsch eingegeben ist das Handy gesperrt

Polyphone Klingeltöne

Polyphone Klingeltöne sind mehrstimmig

Postpaid

Auch Laufzeitvertrag genannt, ist ein Vertrag bei dem die anfallenden Gebühren im Nachhinein bezahlt werden. Postpaid Verträge sind an bestimmte Vertragslaufzeiten gebunden, die Regelvertragslaufzeit beträgt 24 Monate

Prepaid

Bei Prepaid-Karten wird vorher ein bestimmtes Guthaben gekauft. Mit diesem Guthaben wird das Handy aufgeladen und es kann abtelefoniert oder für SMS oder Ähnliches verbraucht werden

Profile

Man kann auf dem Handy verschiedene Profile anlegen, in denen ist festgelegt wie das Handy auf eingehende Nachrichten oder Anrufe reagieren soll

PUK / Super-PIN

Personal Unblocking Key
Den achtstelligen PUK benötigt man, wenn aufgrund der dreimaligen Eingabe einer falschen PIN die SIM-Karte gesperrt wurde. Wird wiederum der PUK dreimal falsch eingegeben, ist eine Entsperrung der SIM-Karte nicht mehr möglich. Der PUK wird auch als Super-PIN bezeichnet.

Push to talk

Mit Push to talk kann man das Handy wie ein Walkie-Talkie benutzen, dazu müssen aber beide Handys Push to talk unterstützen. Durch einen Tastendruck (Push) können dabei an eine oder mehrere Personen Sprachnachriten geschickt werden (Talk). Dabei kann immer nur eine Person sprechen, aber alle Personen der vorher definierten Gruppe zuhören. Abgerechnet wird Push to Talk über eine Tagespauschale

Quadband

Quadband-Handys funktionieren neben der Frequenz 1900Mhz auch auf der Frequenz 850 Mhz. Diese Frequenz wird hauptsächlich in den USA genutzt. Mit solchen Handys kann man also weltweit telefonieren

QVGA

Quarter Video Graphics Adapter
Die Bildschirmgröße hierbei beträgt 320 x 240 Pixeln, also ein Viertel des VGA-Standards

RDS

Radio Data System
Wenn ein Handy eine Radiofunktion besitzt, kann man per RDS Sendernamen, Titel und Interpreten entschlüsseln. Die Radiosender entscheiden allerdings was auf dem Display zu lesen ist

Realtones

Musikaufnahmen können als Klingeltöne genutzt werden

Roaming

Beschreibt die Nutzung fremder Handynetze. Kann im In- und im Ausland genutzt werden

RSMMC und RSSD

Reduced Size Multi Media Card und Reduced Size Secure Digital
Spezielle Speicherkarten

Rücksprache

Das Hin und Herschalten zwischen mehreren Gesprächen, die gleichzeitig geführt werden

SAR-Wert

Der Wert, der in Watt pro Kilogramm angibt, wie viel von der Handystrahlung vom menschlichen Körper angenommen wird

Sendeleistung

Die Leistung wird bei Handys in Watt angegeben

Service Provider

Betreiben kein eigenes Netz, aber vermarkten andere Netze mit ihren Tarifen. Die Verträge werden mit den Service Providern abgewickelt und auch die Rechnungen kommen von ihnen

Sicherheitscode

Muss eingegeben werden wenn die SIM-Karte gewechselt wurde

SIM-Lock

SIM-Lock-Handys können nur mit einer bestimmten SIM-Karte benutzt werden

Single-Band-Handy

Solche Handys unterstützen nur ein Frequenzband, werden nicht mehr hergestellt

SMSC

Short Message Service Center
Die Zentrale, die den SMS-Versand regelt

Sprachcodierung

Es wird zwischen drei Raten unterschieden:
- Enhanced Full Rate
- Full Rate
- Half Rate

Standby-Zeit

Die Zeit, in der das Handy mit vollem Akku verfügbar sein soll

Super-PIN

Wenn man drei Mal den falschen PIN eingegeben hat muss der Super-PIN eingegeben werden. Dieser ist achtstellig

Symbian OS

Erfolgreichstes Betriebssystem für Handys

T9

T9 ist eine Wort Erkennung, die es einfacher macht Texte auf dem Handy zu schreiben. Im Handy ist dabei ein lernfähiges Wörterbuch, das es ermöglicht Tasten nur einfach zu drücken. Will man zum Beispiel das Wort „Radio“ eingeben müsste man normalerweise die Tasten 7777-2-3-444-666 eingeben. Mit T9 braucht man nur 7-2-3-4-6 drücken

Taktung

Die Taktung bezeichnet die Einheiten in der ein Gespräch abgerechnet wird. Bucht man zum Beispiel Minutentakt muss für jede angebrochene Minute gezahlt werden, bucht man 10 Sekunden Takt nur für jede angebrochenen 10 Sekunden

Tastatursperre

Durch eine bestimmt Tastenkombination kann bei Handys häufig die Tastatur gesperrt werden. Ist die Tastatur gesperrt kann jede beliebige Taste gedrückt werden, ohne das etwas passiert. Die Tastatursperre kann durch drücken der selben Tastenkombination wieder aufgehoben werden. Sie verhindert so, dass das Handy Verbindungen herstellt, weil etwas aus Versehen gegen die Tasten kommt

TDMA

Time Division Multiple Access
TDMA ist ein Datenübetragungssystem bei dem mehrere Teilnehmer gleichzeitig auf dem gleichen Kanal Daten übertragen können

TFD

Film Transistor
TFT ist eine Technik die einen besonders schnellen Bildaufbau garantiert. Diese Technik ist daher besonders zum Fotografieren geeignet

Time-Slot / Zeitschlitz

Der Time-Slot ist die Aufteilung eines Übertragungskanals. Man versteht darunter die Zeitspanne, in der ein Teilnehmer einer Gruppe den Übertragungskanal für sich allein in Anspruch nimmt. Durch die Aufteilung in Zeitschlitze bzw. Time-Slots können mehrere Teilnehmer einen Kanal nutzen

TFM

Traffic Message Channel
Ist ein Radiodienst der zum Beispiel Verkehrsmeldungen sendet, die dann von TFM-fähigen Navigationssystemen oder Handys empfangen werden können

Touchscreen

Der Touchscreen ist ein Bildschirm, der über das Berühren des Displays zum Beispiel den Computer an dem er angeschlossen ist bedient werden kann

Transflash

Transflash ist eine Speicherkarte, die bisher hauptsächlich von Motorola genutzt wird. Sie ist ziemlich klein, hat dafür aber auch recht wenig Speicherplatz

Transflektiv/reflektiv

Trans oder Reflektive Displays sind draußen besser abzulesen. Sie reflektieren das Licht von außen und lassen sich so auch bei Sonne gut erkennen

Triband-Handys

Triband Handys sind Handys die die Frequenzen 900MHz, 1800 MHz und 1900MHz senden und empfangen können. Sie können in Europa bestehende GSM Netz nutzen

Twin-Card

Mit einer Twin-Card können 2 Handys mit der selben Mobilfunknummer betrieben werden

UFB

Ultra Fine & Bright
Ein UFB-Display ermöglicht niedrigen Stromverbrauch, reagiert allerdings auch etwas langsam

UMTS

Universal Mobile Telecommunications System
Übertragunsraten von bis zu 2 Megabit pro Sekunde ermöglichen Multimedia-Anwendungen

Unified Messaging

Eine sogenannte einheitliche Plattform für Kommunikation. Alle Kommunikationsdienste werden zu einer Plattform zusammengefasst

VAD

Value Added Service
Zusatzdienste, die zusätzlich angeboten werden

VGA

Video Graphics Array
Handy-Kamera-Auflösung von 480 x 640 Pixeln

VLR

Visitor Location Register
Verzeichnis mit Mobilfunkteilnehmern, das die Daten der Teilnehmer verwaltet, die sich zur Zeit in seinem Bereich aufhalten

Voice-Dialing

Bedeutet Sprachwahl. Das bedeutet, dass das Handy auf Zurufen eines Namens reagiert und eine Rufnummer wählt

Voice-Memo

Ein Handy kann als Diktiergerät genutzt werden für Spachaufnahmen, die später wieder abgehört werden können

Volumen

Länge x Höhe x Breite eines Handys ergibt das Volumen

WAP

Wireless Applikation Protocol
Ein mobiles Übertragungsprotokoll, mit dem Daten aus dem Internet oder in das Internet geladen werden können

WLAN

Hiermit kann ein Handy auf das Internet zugreifen, genau wie ein Notebook über sogenannte „Hot Spots“- Punkte

WML

Wireless Markup Language
Sprache, in der die Inhalte für WAP-Handys aufbereitet werden

Xtra-Card

Prepaid-Karte von T-Mobile. Man bezahlt vorher und ist an keinen Vertrag gebunden

Zelle

Beschreibt die kleinste Einheit in einem Mobilfunknetz

Zellradius

Der Radius einer Zelle. Beträgt in der Stadt meistens ca. 500 Meter, auf dem Land sogar mehrere Kilometer